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Wirkung der Magnetfeldtherapie
Seit ungefähr 30 Jahren werden intensive Grundlagenforschungen über das Thema Magnetfeldtherapiepie betrieben und es liegen weltweit mehr als 8000 internationale Studien zu dieser Therapie vor, die nicht nur als Fallbeobachtungen protokolliert worden sind, sondern die an namhaften Universitäten und Kliniken in Doppelblindstudien durchgeführt worden sind. Dennoch ist die Magnetfeldtherapie keine Erfindung der Neuzeit, sondern Magnetfelder sind schon in Afrika, Asien und Europa in verschiedenen Ländern zur Linderung und Heilung unterschiedlichster gesundheitlicher Störungen eingesetzt worden.
- Schon 2000 Jahre vor den ersten Aufzeichnung über die Akupunktur gab es Hinweise zur Anwendung von Magneten in der traditionellen chinesischen Medizin.
- Cleopatra trug ein Magnetstirnband, weil sie unter Migräne litt.
- Paracelsus hat Magnete eingesetzt als Mittel gegen Krämpfe.
- Eine der ersten naturwissenschaftlichen Abhandlungen schrieb der britische Leibarzt der damaligen englischen Königin Dr. Gilbert. Er stellte fest, dass man einen Magneten teilen kann und zwei neue vollständige Magnete mit je einem Nord- und Südpol erhält, deren Kraft allerdings auch um die Hälfte verringert ist.
- Im 10. Jahrhundert hat der englische Naturwissenschaftler Faraday hat die magnetische Feldwirkung erforscht.
- Ende des 19. Jahrhunderts gelang es, künstliche Magnetfelder zu erzeugen. Man ließ elektrischen Strom durch Spulen bzw. Ringe fließen.
- Ein Thüringer Arzt erforschte die therapeutische Wirkung der Magnetfelder über einen langen Zeitraum und stellte Ende 1960 ein Therapiegerät vor, dass mit einem pulsierenden Magnetfeld arbeitete.
- Magnetfeldgeneratoren gehören zur medizinischen Standardversorgung bei Ausflügen ins All, um schwere Gesundheitsschäden der Astronauten zu vermeiden ( Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Depressionen, Osteoporose )
- Eine ganze Reihe namhafter Wissenschaftler und Forscher trugen zur Erforschung und Weiterentwicklung der Magnetfeldtherapie bei. Der zweifache amerikanische Nobelpreisträger, Linus Pauling, der sich auch einen Namen durch die Erforschung der Orthomolekularmedizin gemacht hat, wies nach, dass der eisenhaltige rote Blutfarbstoff Hämoglobin magnetische Eigenschaften besitzt. Dies brachte ihm 1954 den Nobelpreis für Chemie ein.
- Die Japaner Dr. Arichi, Dr. Nakagawa (Leiter des Isuzu Hospitals in Tokio) und Dr. Suzuki bewiesen mit ihrer Behandlung von über 11000 Menschen mit Magneten die Wirksamkeit derselben.
- Die Magnetfeldtherapie ist kein Außenseiterverfahren mehr, sondern sie ist von der Schulmedizin anerkannt. Leider wird sie noch zu selten eingesetzt.
Die Magnetfeldtherapie zeichnet sich durch eine Vielzahl therapeutischer Wirkungen aus.
Zwar ist die Magnettherapie kein Allheilmittel, aber es gibt nur wenige Krankheiten, bei denen man sie nicht erfolgversprechend zur Grund- oder Ergänzungsbehandlung einsetzen könnte. Diese Bandbreite erklärt sich daraus, dass Magnetfelder vor allem über den Stoffwechsel, das Nerven- und Immunsystem wirken, also über jene Körperfunktionen, die bei den meisten Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden und deren Harmonisierung entscheidend zur Genesung beitragen kann.
Nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem derzeitigen Erfahrungsstand kann man von der Magnetfeldtherapie die folgenden therapeutischen Wirkungen erwarten:
- Aktivierung des Stoffwechsels und der damit verbundenen Entschlackung und Entgiftung, Die Funktionsfähigkeit der Zellen und Gewebe wird dadurch verbessert, da der Körper schneller von schädlichen Ablagerungen befreit wird
- Anregung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung von Zellen und Geweben; fördert die Regeneration der Zellen.
- Festigung des Knochenbaus. Seit den 60 Jahren weiß man schon, dass Knochen piezoelektrisch sind. Das heißt, bei jedem Belastungswechsel erzeugen sie Strom, nicht sehr viel , aber für ein kleines Licht, z. B. für das Lämpchen einer Taschenlampe, reicht es aus. Und man weiß heute, dass die selbsterzeugten Ströme wesentlich am Aufbau und der Gesunderhaltung der Knochen beteiligt sind.
- Veränderung des Kalium-Natrium-Antagonismus der Zellmembranen, der von entscheidender Bedeutung für die Nerven-Muskel-Aktionen ist; sie werden durch Normalisierung dieses biochemischen Vorgangs wieder normalisiert, was günstige Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.
- Förderung der körpereigenen Abwehr und Selbstheilungsregulationen, die bei allen Krankheiten unentbehrlich sind.
- dadurch erzielt man raschere Heilung von Verletzungen und Vernarbung von Wunden (auch nach Operationen).
- raschere Heilung von Knochenbrüchen sowie von Entzündungen.
- Linderung von Schmerzen insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen.
- Linderung akuter und chronischer Schmerzzustände, die teils über das Nervensystem, teils durch die lokale Wirkung am Ort der Schädigung zustande kommt.
- Linderung von Schmerzen, die ursächlich durch verspannte Muskulatur entsteht.
- selbst chronische langjährige Schmerzen können durch Magnetfelder noch deutlich gelindert werden oder ganz verschwinden, z. B. chronische Kopf- und Nervenschmerzen oder rheumatische Gelenkschmerzen.
- Dabei ist besonders hervorzuheben, dass die Magnetfelder die Medikamente gegen Schmerzen mit ihren möglichen erheblichen Nebenwirkungen überflüssig machen oder zumindest eine Dosisverringerung zulassen, was bei der Langzeittherapie von großer Bedeutung ist.
- Linderung schmerzhafter Verkrampfungen, die oft bei rheumatischen Krankheiten (z.B. Rückenschmerzen), aber auch aus seelisch-nervöser Ursache entstehen.
- auch Asthma durch Verkrampfung der Bronchialmuskulatur kann auf Magnetfelder gut ansprechen.
- Beschleunigter Abbau krankhafter Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen, die vor allem bei Blutergüssen, Verrenkungen, Verstauchungen und Entzündungen auftreten; diese Wirkung erklärt sich nicht allein aus der besseren Durchblutung, sondern zum Teil wahrscheinlich auch durch Anregung des Lymphstroms.
- Schnellere Regeneration der Haut, eine Wirkung, die man zuerst nach kosmetischen Operationen beobachtete.
- inzwischen aber auch bei verschiedenen Hautleiden und zur vorbeugenden Hautpflege einsetzt; da die Haut zu den Abwehrorganen gehört, ist damit auch eine bessere Abwehrlage verbunden.
- Harmonisierung des Nervensystems und der Psyche , was vor allem bei der verbreiteten Nervosität günstig wirkt, aber zum Beispiel auch hilft, Depressionen aufzuhellen (bei psychischen Störungen wird die Magnetfeldtherapie in der Regel jedoch nur ergänzend eingesetzt); vermutlich erklärt sich aus der Wirkung auf das Nervensystem auch die teilweise beobachtete Senkung erhöhter Blutdruckwerte.
- Das pulsierende Magnetfeld wirkt ausgleichend auf das autonome vegetative Nervensystem, indem es die Arbeitsweisen des Sympathikus und des Parasympathikus regulierend beeinflusst. Das vegetative Nervensystem ist nicht unserem Willen unterworfen, dass heisst, wir können es nicht direkt steuern. Sehr viele Erkrankungen - man schätzt hier in Europa ca. 70 % aller gesundheitlichen Störungen - sind auf ein Ungleichgewicht im vegetativen Nervensystem zurückzuführen oder es ist ursächlich daran beteiligt. In der modernen medizinischen Forschung sieht man einen engen Zusammenhang zwischen konstantem erhöhtem Stress - dann ist der Sympathikus zu aktiv - einem geschwächten Immunsystem und einem Tumorgeschehen.
- regt die Melatoninproduktion an und stabilisiert den Wach-Schlaf-Rhythmus.
- Magnetfelder werden oft nicht erst bei Krankheiten, sondern auch schon zur Gesundheitsprophylaxe eingesetzt, weil mit der Magnetfeldtherapie die Idee der ganzheitlichen Heilweise und der Wiederherstellung des gesundheitlichen Gleichgewichts verwirklicht werden kann.
- Die Magnetfeldtherapie ist frei von Nebenwirkungen.
Kontraindikationen sind: Epilepsie, Herzschrittmacher, Schwangerschaft. Darüber wird der Anwender/Patient aufgeklärt.
Die Magnetfeldtherapie ist gut kombinierbar mit sowohl naturheilkundlichen als auch mit schulmedizinischen Heilmethoden, da sie deren Wirkungen ergänzt oder verbessert. In der Praxis haben sich vor allem die Kombination mit der Akupunktur, der Homöopathie als auch der Phytotherapie bewährt. Im Einzelfall muss geklärt werden, ob die Krankenkasse die Kosten der Therapie oder auch die Kosten für den Einsatz eines Gerätes für den häuslichen Gebrauch übernimmt
Die Magnetfeldtherapie im Sport
Im Spitzen- und Breitensport findet die Magnetfeldresonanztherapie immer mehr Anerkennung und kommt immer häufiger zum Einsatz. Immer mehr Spitzensportler setzen die Magnetfeldtherapie zur Leistungsoptimierung erfolgreich ein. Insbesondere lassen sich die Ruhephasen zwischen den Trainingseinheiten reduzieren und eine ganze reihe von Sportverletzungen gezielt behandeln.
Die Magnetfeldtherapie wird im Sport in folgenden Bereichen eingesetzt:
- passives Aufwärmen vor dem Wettkampf ohne Energieverlust
- verbesserte Regeneration nach dem Wettkampf
- Vorbeugung von Muskelkater
- schnellerer Lactatabbau und Glycogeneinbau
- Lösen von Verkrampfungen
- Beschleunigung des Muskel- und Knochenaufbaus
- Förderung der Ausdauer durch verbesserte Sauerstoffversorgung des Gewebes
- unterstützt und Beschleunigt den Wundheilungsprozess bei Sportverletzungen wie Zerrungen, Verstauchungen, Prellungen, Luxationen und Bänder-, Muskel- und Sehnenrisse
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